In der Aufzucht und der Mast tritt das PRRS-Virus sehr unterschiedlich in Erscheinung. Folgende Schäden können auftreten:
- Atemwegsprobleme (therapieresistent über mehrere Wochen)
- verzögertes Wachstum
- Auseinanderwachsen
- erhöhte Infektionsanfälligkeit
- erhöhte Verlustraten
- Lid-Bindehautentzündungen und/oder rotblau verfärbte Ohren
PRRS Viren verursachen eine Schädigung der Lungenabwehr. Dadurch wird Erregern wie z.B. Mykoplasmen, APP, Streptokokken, Pasteurellen und Haemophilus parasuis der Eintritt in das Tier erleichtert. Aus diesem Grunde findet man in der Praxis auch selten PRRS als einzigen Krankheitskeim in einem Problembestand vor, sondern i.d.R. wird auch mindestens eine der Begleiterkrankungen nachgewiesen.