Husten

Boehringer Ingelheims Husten Indes App ergänzt Service rund um Mykoplasmenimstoff

Atemwegserkrankungen, verursacht z.B. durch Mykoplasmen, gehen immer auch mit Husten einher.  Deshalb ist es wichtig, bei Husten im Stall genau hinzuschauen: Wie viele Tiere husten, wie oft husten sie, gibt es weitere Symptome? Doch die Bewertung der Hustenhäufigkeit ist schwierig und je nach persönlicher Erfahrung eher subjektiv. Aus diesem Grund hat Boehringer Ingelheim Vetmedica jetzt eine Husten Index App entwickelt: Mit dem Smartphone ist es nun möglich, den Husten im Stall einfach und objektiv zu messen.

Die Husten IndexApp ist eine selbsterklärende App, die das einfache Zählen der Hustenereignisse erlaubt. Ein Hustensignal ist definiert als entweder ein einmaliger Husten oder als Hustenepisode (zwei oder mehr Hustenanfälle von einem Tier innerhalb von 5 Sekunden). Als Ergebnis erhält der Nutzer einen Hustenindex.

Die Bedienung der App ist einfach:
Zunächst wird die zu messende Tiergruppe, z.B. Bucht 5, Abteil A in die App eingegeben Die Anzahl beobachteter Tiere sollte mindestens 20 sein. Vor der ersten Messung wird der Anwender aufgefordert, die Schweine aufzutreiben und für eine Minute in Bewegung zu halten. Bei Schweinen mit Atemwegsproblemen wird dadurch der Husten ausgelöst. Per Klick auf „Start“ geht es los: Über die folgenden drei Minuten wird bei jedem Hustenereignis auf den Screen getippt, um die Hustenereignisse zu erfassen. Die Anzahl der Hustenereignisse wird sichtbar.

Für eine solide Erfassung ist mindestens eine Wiederholung nötig, wodurch zwei Messwerte entstehen. Danach wird unter dem Button „Index berechnen“ der Hustenindex für diese Tiergruppe angezeigt.

Erscheint die Zahl des Index in Rot, liegt der Hustenindex über 2,5, erscheint sie in Grün, liegt er unter 2,5. Fachlich belegt ist, dass ein Hustenindex > 2,5 als Hinweis für ein Atemwegsproblem gilt. Die Husten Index App misst objektiv die Hustenintensität und ist deshalb eine komfortable Methode, um beim Stallrundgang einen guten Überblick über das Hustengeschehen zu bekommen. Auf der Basis dieser Beobachtung kann dann zusammen mit dem betreuenden Tierarzt ein Behandlungsplan erstellt bzw. das Impfprogramm überprüft werden. Die Husten Index App ist im Play Store (Android) oder App Store (Apple) unter dem Namen Husten Index Kalkulator, Lindenvalley GmbH, kostenlos zum Download verfügbar.

Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an Dr. Andreas Becker, Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH, Tel.: (6132) 77-182999, andreas9fb804d9137e46e788c5415abafd7cd4.becker@11bb310d6c114cf99493239f590407d1boehringer-ingelheim.com

Atemwegserkrankungen sind der bedeutendste Krankheitskomplex in der Schweinemast. Die Lungengesundheit entscheidet häufig über hohe oder niedrige Tageszunahmen. Außerdem entfällt der Großteil der Medikamentenkosten der Mast auf die Atemwegspräparate.

Machen Sie den Selbst-Check und ermitteln Sie ihren Husten-Index mit unserer APP

Eine gute Lungengesundheit im Flatdeck und in der Mast setzt eine funktionsfähige Immunabwehr der Lunge voraus. Ist diese durch virale Erreger wie PRRS oder Circo-Viren geschwächt, steht bakteriellen Erregern der Zutritt in die Lunge offen. Der einzige wirksame Schutz der Lunge gegen das PRRS-Virus ist die Impfung, da Antibiotika gegen Viren nicht schützen.

Abwehrzellen (Makropghagen) fressen Bakterien und schützen so vor Erkrankungen. Das PRRS-Virus zerstört die Makrophagen und so können sich Husten-Erreger ungehindert vermehren.


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Atemwegserkrankungen im Flatdeck und der Mast hindern die Schweine daran, ihr genetisches Potential auszuschöpfen und limitieren die Rentabilität der Schweineproduktion:

  • Klinische und subklinische Erkrankungen senken die Futter- und Wasseraufnahme und verlängern die Mastdauer 
  • Die Erregerabwehr erfordert Nährstoffe, die nicht für das Wachstum zur Verfügung stehen 
  • Klinische Erkrankungen erfordern zeitlichen und finanziellen Behandlungsaufwand 
  • Trotz Behandlung wachsen die Gruppen auseinander. Nachzügler belegen wertvollen Stallplatz und scheiden hohe Viren- und Bakterienmengen in die Stallumwelt aus