respiratorische Krankheitssymptome 
in aufzucht und mast


Die Virusvermehrung erfolgt unter anderem in den Abwehrzellen der Lunge, den Lungenmakrophagen. Deshalb sind die Abwehrmechanismen der Lunge bei infizierten Tieren über einen Zeitraum von meist mehr als 3 Wochen deutlich beeinträchtigt. Dadurch wird Erregern wie z.B. Mykoplasmen, APP, Streptokokken, Pasteurellen und Haemophilus parasuis der Eintritt in das Tier erleichtert. Aus diesem Grunde findet man in der Praxis auch selten PRRS als einzigen Krankheitskeim in einem Problembestand vor, sondern i.d.R. wird auch mindestens eine der Begleiterkrankungen nachgewiesen. Abhängig von der Art und Menge der anderen im Bestand vorkommenden Erreger, kann die PRRS-Infektion im Atemwegsbereich deshalb sehr unterschiedlich verlaufen.

In der Aufzucht und der Mast tritt das PRRS-Virus sehr unterschiedlich in Erscheinung. Folgende Schäden können auftreten:

- verzögertes Wachstum
- Auseinanderwachsen
- erhöhte Infektionsanfälligkeit
- erhöhte Verlustraten
- Lid-Bindehautentzündungen und/oder rotblau verfärbte Ohren

- Atemwegsprobleme (therapieresistent über mehrere Wochen) 


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